Die Projekte Cyprus GSI und EastMed erhalten EU-Zulassung
Die Projekte Cyprus GSI und EastMed erhalten EU-Zulassung
Zypern erhielt am Montag grünes Licht für drei zentrale Vorhaben, die nun offiziell auf der aktualisierten EU-Liste der vorrangigen Energieprojekte stehen.
Zu den wichtigsten Projekten zählt der von der Europäischen Kommission beauftragte und seit Jahren erwartete Great Sea Interconnector (GSI) – die geplante Stromleitung, die Israel, Zypern und Griechenland miteinander verbindet.
Mit diesem Vorhaben soll Zypern erstmals eine direkte Anbindung an Israel und über Griechenland an das europäische Festland erhalten.
Mit diesem Vorhaben soll Zypern erstmals eine direkte Anbindung an Israel und über Griechenland an das europäische Festland erhalten.
Die Kommission stufte den GSI als ein Projekt von hoher strategischer Bedeutung für die Energiesicherheit Zyperns ein.
Auch die EastMed-Gaspipeline behielt ihren Status als prioritäres EU-Projekt und wurde erneut als „Projekt von gemeinsamem europäischem Interesse“ bestätigt.
Diese Pipeline soll die Türkei im östlichen Mittelmeer umgehen und Erdgas aus der Levante über Zypern nach Griechenland weiterleiten.
Diese Pipeline soll die Türkei im östlichen Mittelmeer umgehen und Erdgas aus der Levante über Zypern nach Griechenland weiterleiten.
Zypern ist zudem Teil des Prinos-Apollo-Projekts, das im griechischen Prinos-Feld eine Offshore-CO₂-Speicherung aufbauen wird.
Dort sollen künftig CO₂-Mengen aus mehreren Ländern – darunter Zypern – eingelagert werden, um einen regionalen Markt für CO₂-Abscheidung und -Speicherung zu etablieren.
Dort sollen künftig CO₂-Mengen aus mehreren Ländern – darunter Zypern – eingelagert werden, um einen regionalen Markt für CO₂-Abscheidung und -Speicherung zu etablieren.
Energiekommissar Dan Jorgensen erklärte, dass die ausgewählten Vorhaben zu einer „saubereren, kostengünstigeren und zuverlässigeren Energieversorgung“ beitragen sollen.
Zwei bereits länger geplante Gasverbindungsprojekte zwischen Zypern und Malta bleiben ebenfalls auf der Liste.
Die EU-Kommission bezeichnete das gesamte Maßnahmenpaket als wichtigen Schritt hin zu mehr Energiezusammenhalt und strategischer Unabhängigkeit.
Die EU-Kommission bezeichnete das gesamte Maßnahmenpaket als wichtigen Schritt hin zu mehr Energiezusammenhalt und strategischer Unabhängigkeit.
Der Investitionsbedarf für Strom-, Wasserstoff- und CO₂-Infrastruktur bis 2040 wird derzeit auf rund 1,5 Billionen Euro geschätzt.
Ein zusätzliches EU-Stromnetzpaket, das bis zum 10. Dezember erwartet wird, soll weitere Reformen enthalten, um den Netzausbau zu beschleunigen und die Verteilung der Fördermittel zu optimieren.
Die aktuelle Prioritätenliste geht nun zur finalen Genehmigung an das EU-Parlament und den Rat.
Nach der offiziellen Verabschiedung will die Kommission die Mitgliedstaaten aktiv dabei unterstützen, weitere Projekte schneller voranzubringen.
Nach der offiziellen Verabschiedung will die Kommission die Mitgliedstaaten aktiv dabei unterstützen, weitere Projekte schneller voranzubringen.
Quelle: CyprusMail.com mit freundlicher erlaubnis zur redaktionellen Nutzung
Autor: James Morphakis