Haushalte protestieren gegen Solarstrom-Abschaltungen

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Haushalte protestieren gegen Solarstrom-Abschaltungen

Haushalte mit Solarpanels sind weiterhin täglich von Stromabschaltungen betroffen – Grund ist ein Überschuss an Solarenergie. Aus Protest gegen diese Abschaltungen wurde für Mittwoch um 18 Uhr eine Kundgebung vor dem Präsidentenpalast organisiert.


Unterstützung erhält der Protest von der parteilosen Abgeordneten Irene Charalambides, die in den sozialen Medien erklärte, das Problem sei sowohl ungerecht als auch dringend. Sie forderte die Menschen auf, teilzunehmen – es sei an der Zeit, sich gegen diese „Täuschung“ zu wehren.

Die Sprecherin des Übertragungsnetzbetreibers (TSO), Chara Koushiappa, warnte Hausbesitzer davor, ihre Systeme unbeaufsichtigt zu lassen. Automatische Abschaltungen könnten dazu führen, dass sie dauerhaft vom Netz getrennt bleiben. Wenn sich das System nicht selbst wieder einschaltet, sollten Betroffene ihren Installateur kontaktieren.

Das Problem entsteht laut Koushiappa durch den geringeren Stromverbrauch in den kühleren Monaten. Während konventionelle Kraftwerke auf Minimalbetrieb laufen und große Solarfarmen ihre Produktion reduzieren, bleibt überschüssige Energie im Netz. Deshalb müssen kleine gewerbliche und private Solaranlagen vom Netz genommen werden. Dieses Phänomen werde noch einige Monate andauern – bis die Temperaturen steigen und die Nachfrage wieder wächst.

Am vergangenen Donnerstag lag die Stromnachfrage mittags bei 585 Megawatt. Davon erzeugten konventionelle Kraftwerke 225 MW, Windparks 23 MW und Solaranlagen schätzungsweise 337 MW. Um 14 Uhr sank der Bedarf auf 544 MW, die konventionellen Kraftwerke produzierten dann 235 MW, Windparks 10 MW und die Solaranlagen etwa 299 MW.

Um das Netz zu stabilisieren, folgt der TSO einem bestimmten Abschaltprinzip: Zuerst wird die Leistung konventioneller Kraftwerke auf das Minimum reduziert. Dann werden große Solarfarmen zur Abschaltung aufgefordert. Zuletzt folgen kleine gewerbliche und private Solarsysteme, die ferngesteuert in Kategorien eingeteilt und gestaffelt abgeschaltet werden.

Die gesamte installierte Stromerzeugungskapazität Zyperns beträgt:
 – 1.478 MW aus konventionellen Kraftwerken
 – 155,1 MW aus Windkraft
 – 823,64 MW aus Solaranlagen
 – 12,4 MW aus Biomasse

Da die Abschaltungen von Solaranlagen voraussichtlich anhalten, sollten Hausbesitzer ihre Anlagen täglich überprüfen. Sollte das System nicht automatisch wieder anlaufen, wird empfohlen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine langfristige Lösung wurde von den Behörden bislang nicht angekündigt. Zwar könnte die steigende Nachfrage im Sommer das Problem auf natürliche Weise entschärfen, doch die Demonstranten fordern sofortige Maßnahmen, um Solaranlagen-Besitzer vor finanziellen Verlusten und unfairer Behandlung zu schützen.




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