Bosch entlässt 13 000 Mitarbeiter im Rahmen eines 2,5-Milliarden-Euro-Sparplans
Bosch entlässt 13 000 Mitarbeiter im Rahmen eines 2,5-Milliarden-Euro-Sparplans
Bosch kündigte an, 13 000 Stellen im Mobilitätsbereich in Deutschland abbauen zu wollen, um 2,5 Milliarden Euro einzusparen. Das Unternehmen, das Fahrzeugteile und Software herstellt, führte den Stellenabbau auf einen stagnierenden Markt und den zunehmenden Wettbewerb durch Konkurrenten wie Tesla und Chinas BYD zurück. Das Unternehmen wies auch auf steigende Kosten hin, unter anderem aufgrund von US-Zöllen, die während der Präsidentschaft von Donald Trump verhängt wurden.
Die Mobilitätssparte von Bosch steht vor einer Kostenlücke von 2,5 Milliarden Euro, und das Unternehmen sagte, es werde daran arbeiten, die Ausgaben auf allen Ebenen zu senken. Neben dem Abbau von Arbeitsplätzen will Bosch die Investitionen in seine Produktionsanlagen und Gebäude kürzen und begründet dies mit einem deutlichen Rückgang der Nachfrage nach seinen Produkten.
Im Dezember 2024 beschäftigte Bosch weltweit rund 418 000 Mitarbeiter. Das Unternehmen bestätigte zwar, dass keine Arbeitsplätze in Großbritannien betroffen sein würden, erklärte aber, dass es seine Geschäftstätigkeit weiterhin auf der Grundlage der Kundennachfrage und der Marktbedingungen bewerten werde.
Es wird erwartet, dass sich der Stellenabbau auf die Bereiche Verwaltung, Vertrieb, Entwicklung und Produktion an mehreren Standorten in Deutschland auswirken wird, darunter Feuerbach, Schwieberdingen, Waiblingen, Bühl und Homburg. Die Entscheidung von Bosch erfolgt vor dem Hintergrund eines breiteren Niedergangs der deutschen Automobilindustrie, da ausländische Wettbewerber einen größeren Marktanteil einnehmen.
Das Unternehmen wies auch darauf hin, dass die Zölle auf EU-Exporte in die USA die Herausforderungen verschärft haben und es schwierig machen, seine derzeitige Belegschaft zu halten. Bosch plant, umgehend Gespräche mit den betroffenen Mitarbeitern aufzunehmen.
MF Radio.