Defect in Larnaca desalination plant causes strained water supply
Defect in Larnaca desalination plant causes strained water supply
Nach einer technischen Panne in der Entsalzungsanlage von Larnaka warnt die Wasserwirtschaftsbehörde vor möglichen Einschränkungen bei der Wasserversorgung in mehreren Regionen der Insel. Betroffen sind insbesondere Nikosia, Larnaka sowie Teile des Bezirks Famagusta.
Die Störung trat am vergangenen Wochenende auf und führte dazu, dass zeitweise geringere Trinkwassermengen an die Gemeinden abgegeben wurden. Nach Angaben der Water Development Department (WDD) laufen die Reparaturarbeiten auf Hochtouren. Die vollständige Wiederanbindung der Anlage an das Versorgungsnetz werde noch im Laufe des Tages erwartet.
Bis zur endgültigen Behebung des Problems wird die Versorgung der betroffenen Gebiete über alternative Anlagen sichergestellt. Dazu zählen die Wasseraufbereitungswerke in Tersefanou und Kornos sowie die Entsalzungsanlage in Dhekelia. Ein weiteres technisches Problem in der Anlage von Vasiliko konnte laut Behörden bereits in Zusammenarbeit mit dem Elektrizitätswerk rasch gelöst werden.
Trotz der aktuellen Beeinträchtigungen kam es bislang nicht zu akuten Engpässen. Möglich sei dies vor allem durch ausgebaute Speicherreserven. Derzeit stehen rund 87.750 Kubikmeter Wasser für Nikosia zur Verfügung, etwa 22.000 Kubikmeter für Larnaka sowie 15.000 Kubikmeter für Paralimni und Ayia Napa.
In der Hauptstadt tragen zudem die kürzlich in Betrieb genommenen Speicher Klio und Erato zur Versorgungssicherheit bei. Mit einer Gesamtkapazität von 17.200 Kubikmetern könnten sie bei einem kompletten Stromausfall den Bedarf für mehr als 36 Stunden decken. Auch Larnaka ist besser gerüstet: Die neue Anlage in Klavdia hat die Speicherkapazität deutlich erhöht. Ein zusätzlicher Tank mit 12.000 Kubikmetern ermöglicht dort eine unterbrechungsfreie Versorgung von bis zu 48 Stunden in den Wintermonaten.
Dennoch ruft die Wasserbehörde die Bevölkerung zu einem sparsamen Umgang auf. Verbraucherinnen und Verbraucher sowie lokale Versorger seien angehalten, den Wasserverbrauch auf das Notwendigste zu reduzieren, bis das System wieder vollständig stabil laufe.
Der Vorfall verschärft die ohnehin wachsenden Sorgen um die Wassersicherheit auf Zypern. Die Insel steuert auf ein weiteres Jahr mit angespannten Reserven zu. Gemeinden warnen seit Längerem, dass voraussichtlich rund zehn Prozent weniger Wasser verfügbar sein werden als eigentlich benötigt. Dadurch steigt die Abhängigkeit von Entsalzungsanlagen – und zugleich die Anfälligkeit für technische Störungen.
Die WDD betonte, dass eine geringere Wasserverfügbarkeit nicht automatisch zu Einschränkungen für Haushalte führen müsse. Derzeit seien weder zeitweise Abschaltungen noch feste Versorgungspläne vorgesehen. Gleichzeitig räumen die Behörden ein, dass der Handlungsspielraum immer kleiner werde, da die Wasserstände in den Stauseen landesweit niedrig bleiben.
Das Landwirtschaftsministerium hatte die Lage bereits zuvor als „sehr schwierig“ eingestuft und darauf hingewiesen, dass sich die Verbrauchsgewohnheiten sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld ändern müssten. Parallel dazu bereitet die Regierung höhere, ausdrücklich abschreckende Gebühren für übermäßigen Wasserverbrauch vor, um die Nachfrage insbesondere in Spitzenzeiten zu dämpfen.
Abschließend erklärte die Wasserbehörde, man sei sich der Unannehmlichkeiten bewusst und danke der Bevölkerung für ihre Geduld und Kooperation. Einsatzkräfte und beauftragte Unternehmen arbeiteten mit Hochdruck daran, die normale Wasserversorgung so schnell wie möglich vollständig wiederherzustellen.
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Autor: MF-Redaktion
Quelle: Stadt Larnaca; Wasserwirtschaftsbehörde
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Autor: MF-Redaktion
Quelle: Stadt Larnaca; Wasserwirtschaftsbehörde