Storm damage off Liopetri: Millions of farmed fish escaped into the open sea to freedom
Storm damage off Liopetri: Millions of farmed fish escaped into the open sea to freedom
Heftige Unwetter haben am Mittwoch erhebliche Schäden an Aquakulturanlagen vor der Küste von Liopetri verursacht. Infolge der starken Stürme wurden große Mengen gezüchteter Seebarsche und Goldbrassen aus den beschädigten Anlagen ins offene Meer gespült.
Das zuständige Fischereiministerium bestätigte, dass mehrere Offshore-Zuchtanlagen durch die extremen Wetterbedingungen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dadurch konnten unzählige Fische entkommen, deren genaue Anzahl derzeit noch nicht beziffert werden kann.
Nach Angaben von Behördenvertretern gestaltet sich die Schadensanalyse komplex. „Jede einzelne Anlage umfasst Millionen von Fischen, weshalb eine präzise Verlustermittlung aktuell kaum möglich ist“, erklärte ein zuständiger Beamter. Die Betreiber sind weiterhin damit beschäftigt, das Ausmaß der Schäden zu erfassen.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Ereignisse ein. Bereits in den vergangenen Jahren kam es wiederholt vor, dass starke Stürme Offshore-Farmen beschädigten und große Fischbestände freisetzten.
Erfahrungsgemäß führt ein solcher Vorfall zu einer erhöhten Aktivität unter Freizeitfischern, insbesondere entlang der Küstenabschnitte bei Liopetri und rund um Vasiliko, wo sich bedeutende Aquakulturstandorte befinden.
Die Behörden mahnen jedoch zur Einhaltung der bestehenden Fischereivorschriften. Der plötzliche Zustrom von Zuchtfischen könne den Druck auf die Bestände zusätzlich erhöhen. Entsprechend wird die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, verantwortungsvoll zu handeln und die gesetzlichen Mindestmaße strikt zu beachten.
Aktuell gilt, dass Seebarsche eine Mindestgröße von 25 Zentimetern erreichen müssen, während für Goldbrassen eine Mindestlänge von 20 Zentimetern vorgeschrieben ist. Beide Fischarten sind bei lokalen Anglern besonders gefragt.
In den kommenden Tagen werden detaillierte Berichte der betroffenen Betreiber erwartet. Parallel dazu beobachten die zuständigen Stellen weiterhin die Entwicklung auf See und bewerten die möglichen langfristigen Auswirkungen auf die Fischbestände.
Autor: MF-Redaktion
Quelle: Fischerei Ministerium CY / CyprusMail.com