Suspended mayor of Paphos in focus due to rape allegations - investigations underway
Suspended mayor of Paphos in focus due to rape allegations - investigations underway
Der Bürgermeister von Paphos, Phedonas Phedonos, steht derzeit im Zentrum eines ernsthaften polizeilichen Ermittlungsverfahrens auf Zypern.
Neben Vorwürfen häuslicher Gewalt, die im Raum stehen, ermittelt die Polizei auch wegen einer Anzeige, die Phedonos wegen mutmaßlicher Vergewaltigung belastet. Diese Vorwürfe haben in den vergangenen Tagen zu seiner Suspendierung von seinem Amt geführt.
Neben Vorwürfen häuslicher Gewalt, die im Raum stehen, ermittelt die Polizei auch wegen einer Anzeige, die Phedonos wegen mutmaßlicher Vergewaltigung belastet. Diese Vorwürfe haben in den vergangenen Tagen zu seiner Suspendierung von seinem Amt geführt.
Die Ermittlungen gehen auf eine Anzeige zurück, die mutmaßlich auf Ereignisse vor etwa zehn Jahren verweist. Der Paphos-Immobilienentwickler Theodoros Aristodemou hat den Vorwurf öffentlich gemacht und der Polizei eine detaillierte Aussage dazu übergeben. Aristodemou erklärte, er habe bereits vor rund einem Jahrzehnt öffentlich geäußert, Phedonos sei „ein Vergewaltiger und ein Erpresser“, ohne dass es damals zu einer formellen polizeilichen Untersuchung kam. Nun hat er seine frühere Behauptung wiederholt und der Polizei eine ausführliche Aussage gegeben.
Parallel zu dieser Anzeige hat die Polizei bestätigt, dass eine Frau als mutmaßliches Opfer eine mehrstündige Aussage gemacht hat, in der sie detailliert auf einen Vorfall eingeht, der sich nach eigenen Angaben vor rund zehn Jahren ereignet haben soll. Die Behörden untersuchen diese Aussage und bewerten alle Hinweise, bevor weitere Schritte wie eine mögliche Vorladung oder Anklage folgen.
Wichtig ist zu betonen, dass weder Name noch Identität des mutmaßlichen Opfers öffentlich bekannt sind; die zypriotischen Medien berichten ausschließlich über den Umstand, dass eine Frau gegenüber der Polizei ausgesagt hat – aus Gründen des Opferschutzes und des laufenden Verfahrens. Es ist daher nicht öffentlich bekannt, wer die betroffene Person ist oder in welchem Verhältnis sie zu Phedonos steht.
Die Polizei hat außerdem bestätigt, dass sie in diesem Zusammenhang Zeugen sucht, die die Darstellung der Frau oder zusätzliche relevante Informationen bestätigen könnten; dazu gehören Personen, denen Details des mutmaßlichen Vorfalls bekannt sein sollen.
In Reaktion auf die Ermittlungen wurde Phedonos durch das Innenministerium offiziell von seinen Pflichten entbunden, wie es die zypriotische Gesetzgebung vorsieht, sobald gegen einen amtierenden Bürgermeister strafrechtliche Anschuldigungen vorliegen, die eine mögliche Haftstrafe von mehr als drei Jahren nach sich ziehen könnten.
Phedonos selbst hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe öffentlich zurückgewiesen und spricht von einem politisch motivierten Angriff auf seine Person. Bislang liegt keine Anklage vor, und es wurde kein Haftbefehl erlassen. Die Ermittlungen laufen weiterhin, und die Polizei prüft derzeit alle eingegangenen Aussagen und Beweismaterialien sorgfältig.
Aktueller Stand aus seriösen Medien dazu, wem Phedonas Phedonos vorgeworfen werden soll, eine Vergewaltigung begangen zu haben:
Die zypriotische Polizei ermittelt wegen einer Anzeige wegen mutmaßlicher Vergewaltigung, die angeblich rund vor etwa zehn Jahren stattgefunden haben soll. Dazu gibt es momentan zwei relevante Aspekte:
- Die ursprüngliche Beschwerde wurde öffentlich von dem Immobilienentwickler Theodoros Aristodemou erhoben. Er hat erklärt, er habe bereits vor etwa einem Jahrzehnt öffentlich gesagt, Phedonos sei „ein Vergewaltiger und Erpresser“, und hat diese Vorwürfe erneut gegenüber der Polizei wiederholt. Aristodemou sagte, er habe keine direkte Kommunikation mit der betroffenen Person gehabt, sondern nur die Behauptung weitergegeben, die ihm damals offenbar anvertraut wurde.
- Es gibt eine zweite, neue Aussage, die Polizei hat demnach von einer Person, die als mutmaßliches Opfer beschrieben wird, eine umfangreiche Vernehmung (5 Stunden) aufgenommen. Diese Person wird in den Berichten nicht namentlich genannt, ebenso wenig wird öffentlich gesagt, wer sie ist (z. B. ob es eine konkrete Frau aus dem privaten Umfeld des Bürgermeisters ist oder eine völlig unabhängige Person). Die Medien beschreiben sie lediglich als „die Person, die der Polizei gegenüber als mutmaßliches Opfer aussagte“.
- Häusliche Gewaltvorwürfe:
Zeitgleich gab eine Social-Media-Persönlichkeit namens Ioanna Photiou (“Annie Alexui”) an, sie habe Dokumente über Krankenhausaufenthalte der Ehefrau von Phedonos aus dem Jahr 2017, in denen steht, sie sei angeblich „geschlagen worden“. Diese Aussagen und Dokumente sind Teil der medialen Debatte, wurden aber von der Ehefrau vehement zurückgewiesen als Teil eines „koordinierten Angriffs“.
Wichtig: In den verfügbaren Artikeln wird kein Name des angeblichen Opfers veröffentlicht. Das ist in der Regel bei Ermittlungen zu Sexualdelikten aus Gründen des Opferschutzes üblich, und auch weil es sich um ungeprüfte Vorwürfe handelt, die noch nicht vor Gericht verhandelt wurden.
Kurz gesagt: Es gibt eine Anzeige von Aristodemou, der sagt, jemand habe ihm vor Jahren von einem Verbrechen erzählt, und es gibt eine separate Aussage eines mutmaßlichen Opfers, aber zu der Person werden in den Berichten weder Name noch weitere Identitätsdetails genannt. Die Ermittlungen laufen weiterhin.
Autor: MF-Redaktion
Quelle: seriöse Medien in Zypern
Autor: MF-Redaktion
Quelle: seriöse Medien in Zypern