Gold on its way to $5,000 – central banks, investors and closing ranks with crypto
Gold on its way to $5,000 – central banks, investors and closing ranks with crypto
Mehrere internationale Analystenhäuser gehen davon aus, dass der Goldpreis bis zum Jahr 2026 auf bis zu 5.000 US-Dollar je Feinunze steigen könnte. Trotz des stärksten Preisanstiegs seit der Ölkrise von 1979, der für Ende 2025 erwartet wird, sehen Experten auch im Folgejahr weiteres Aufwärtspotenzial für das Edelmetall.
Historisch markierte Gold während der Finanzkrise 2008 erstmals die Schwelle von 1.000 US-Dollar. In der Corona-Pandemie wurde die Marke von 2.000 US-Dollar überschritten, nach der Ankündigung von Gegenzöllen durch US-Präsident Donald Trump folgte der Sprung über 3.000 US-Dollar. Im Oktober erreichte der Goldpreis schließlich ein neues Rekordhoch von 4.381 US-Dollar.
Getrieben wird diese Entwicklung vor allem durch massive Käufe von Zentralbanken, eine anhaltend hohe Nachfrage privater Anleger sowie neue Marktteilnehmer – darunter auch Akteure aus dem Kryptosektor wie das Stablecoin-Unternehmen Tether.
Analysten von JP Morgan, der Bank of America und dem Research-Haus Metals Focus halten daher einen Goldpreis von 5.000 US-Dollar für realistisch.
Der Rohstoffstratege der Bank of America, Michael Widmer, verweist laut Reuters auf mehrere strukturelle Faktoren: wachsende US-Haushaltsdefizite, Bemühungen zur Reduzierung des Leistungsbilanzdefizits sowie eine Politik, die auf einen schwächeren Dollar hinausläuft. Diese Gemengelage begünstige sowohl Portfolio-Umschichtungen als auch spekulative Engagements.
Philip Newman, Geschäftsführer von Metals Focus, sieht zusätzliche Unterstützung durch geopolitische Unsicherheiten. Dazu zählen Zweifel an der Unabhängigkeit der US-Notenbank, anhaltende Zollkonflikte sowie die geopolitischen Spannungen infolge des Ukraine-Krieges und der Beziehungen Russlands zu NATO-Staaten.
Zentralbanken als treibende Kraft
Nach Einschätzung von Analysten bleibt die Umschichtung der Währungsreserven – weg vom US-Dollar hin zu Gold – ein zentraler Preistreiber. Dieser Trend hält inzwischen das fünfte Jahr in Folge an. Zentralbanken greifen dabei häufig in Phasen fallender Preise zu und stabilisieren den Markt, wenn Investoren Positionen abbauen.
„Das Preisniveau liegt heute deutlich höher als in früheren Zyklen, weil eine konstante Nachfrage der Zentralbanken vorhanden ist“, erklärt Gregory Shearer, Leiter der Edelmetallstrategie bei JP Morgan.
Er betont zudem, dass sich der Markt derzeit in einer vergleichsweise bereinigten Positionierung befinde. Dies eröffne Spielraum für neue Aufwärtsbewegungen, sobald Investoren wieder stärker einsteigen.
JP Morgan geht davon aus, dass eine kombinierte vierteljährliche Nachfrage von rund 350 Tonnen durch Zentralbanken und Investoren nötig ist, um das aktuelle Preisniveau zu halten. Für das Jahr 2026 prognostiziert das Institut ein durchschnittliches Quartalsvolumen von etwa 585 Tonnen.
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Der Anteil von Gold an den weltweit verwalteten Vermögen ist laut JP Morgan von rund 1,5 Prozent vor 2022 auf inzwischen 2,8 Prozent gestiegen. Auch wenn dieses Niveau historisch hoch sei, stelle es nach Einschätzung der Bank noch keine Obergrenze dar.
Morgan Stanley erwartet einen Goldpreis von etwa 4.500 US-Dollar bis Mitte 2026. JP Morgan rechnet bereits im zweiten Quartal 2026 mit Durchschnittspreisen über 4.600 US-Dollar und sieht zum Jahresende Kurse oberhalb von 5.000 US-Dollar. Metals Focus teilt diese Einschätzung für Ende 2026.
Absicherung gegen Risiken an den Aktienmärkten
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) weist darauf hin, dass das gleichzeitige Steigen von Aktien- und Goldpreisen ein äußerst seltenes Phänomen sei, das seit Jahrzehnten kaum beobachtet wurde. Dies werfe Fragen nach möglichen Überbewertungen in beiden Märkten auf.
Ein wesentlicher Teil der jüngsten Goldrallye diente laut Analysten als Absicherung gegen potenzielle starke Rückgänge an den Aktienmärkten. Verschärfte Handelskonflikte, geopolitische Spannungen und der Krieg in der Ukraine hätten diesen Trend zusätzlich verstärkt.
Gleichzeitig bleibt Gold nicht frei von Risiken: In Phasen heftiger Börsenkorrekturen werden selbst sichere Anlagen häufig verkauft, um Liquidität zu schaffen.
Für das Jahr 2026 rechnen viele Experten daher mit einem moderateren Anstieg. Die Analysten von Macquarie sehen Anzeichen für eine Stabilisierung der Weltwirtschaft, ein allmähliches globales Wachstum, vorsichtige Zinssenkungen der Zentralbanken und weiterhin vergleichsweise hohe Realzinsen – Faktoren, die das Tempo des Goldpreisanstiegs dämpfen könnten.
Wenn Krypto auf Gold trifft
Ein neuer Faktor im Goldmarkt ist der Einstieg institutioneller Akteure aus dem Kryptosektor. Besonders auffällig ist das Stablecoin-Unternehmen Tether, das von einer lockereren Geldpolitik der US-Notenbank profitiert.
Aus den jüngsten Quartalsberichten geht hervor, dass Tether allein im dritten Quartal rund 26 Tonnen Gold erworben hat – ein Volumen, das etwa dem Fünffachen der offiziell gemeldeten Käufe der chinesischen Zentralbank entspricht.
Weitere Nachfrageimpulse könnten aus Asien kommen. In Indien wurde bestimmten Pensionsfonds erstmals der Erwerb von Gold- und Silber-ETFs gestattet. Auch China öffnete im Februar ausgewählten Versicherungsgesellschaften den Zugang zum Goldmarkt.
Laut Metals Focus hielten sich diese Käufe bislang jedoch in Grenzen, da das hohe Preisniveau viele institutionelle Investoren noch zurückhaltend agieren lässt.
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Tom Weyermann
Meine Einschätzung als – soll man jetzt Gold kaufen?
Meine Einschätzung als – soll man jetzt Gold kaufen?
Ja – aber abhängig von deinem Anlageprofil und deiner Strategie.
Gold als Teil eines Diversifizierungs- und Absicherungsportfolios macht Sinn, nicht als kurzer Spekulations-Trade.
Gold als Teil eines Diversifizierungs- und Absicherungsportfolios macht Sinn, nicht als kurzer Spekulations-Trade.
Warum Gold aktuell strategisch interessant ist
- Zentralbanken kaufen massiv Gold.
Mehrere große Institute diversifizieren weg vom Dollar und stützen so die Nachfrage.
→ Fundament positiv. - Makro-Risiken bestehen weiterhin.
Unsicherheiten (Zölle, geopolitische Spannungen, Staatsverschuldung) begünstigen sichere Häfen wie Gold.
→ Absicherungs-Charakter stark. - Gold als Portfolio-Diversifikation.
Gold korreliert oft negativ oder schwach positiv mit Aktien – es puffert Risiken.
→ Risikomanagement sinnvoll. - Kryptounternehmen & neue Käufer im Markt.
Krypto-Player wie Tether zeigen institutionelles Interesse.
→ neue Nachfragequelle.
Aber:
- Gold wirft keine laufenden Erträge ab (keine Zinsen, keine Dividenden).
- Liquidität/Rendite von Aktien oder Immobilien kann über Zeit stärker sein.
Wann ist ein guter Zeitpunkt zum Einstieg?
Das hängt davon ab, warum du investieren willst:
🟡 1. Du willst Gold als langfristige Absicherung
👉 Jetzt können Teilkäufe sinnvoll sein.
- Starte mit kleinen Positionen.
- Baue sukzessive auf, z. B. über Zeit gestaffelte Käufe („Cost-Average“).
→ Vorteil: glättet Preisschwankungen.
🔵 2. Du willst Gold als taktische Position (2–5 Jahre)
👉 Einstiege in Korrekturphasen sinnvoller als bei starken Hochläufen.
Gold fällt nicht selten nach Rally-Spitzen.
Gold fällt nicht selten nach Rally-Spitzen.
🔴 3. Du willst schnelle Spekulation
👉 Eher nicht aktiv einsteigen, wenn du kurzfristige Gewinne erwartest.
Gold handelt nicht wie Bitcoin: starke schnelle Moves sind selten zuverlässig.
Gold handelt nicht wie Bitcoin: starke schnelle Moves sind selten zuverlässig.
Wie viel Gold im Portfolio?
Faustregel (nicht bindend):
- Absicherung/Diversifikation: 5–15 % des Portfolios
- Defensiv + Fokus auf Sicherheit: 10–20 %
Mehr als 20 % kann ein Portfolio unter Renditegesichtspunkten „überabsichern“ und potenziell Renditechancen in anderen Klassen reduzieren.
Risiken, die du bedenken solltest
- Zinsentwicklung: Steigende Realzinsen drücken häufig auf Gold.
- Starke Aktienmärkte: Wenn Aktien steigen und Zinsen gut sind, verliert Gold relativen Reiz.
- Marktpsychologie: Gold kann stark schwanken, auch ohne fundamentale Nachrichten.
Konkrete Strategie, pragmatisch
✅ Ja, Gold ist sinnvoll als Absicherungs- und Diversifikationsbaustein
✅ Einstieg über Staffelkäufe, nicht 1x alles auf einmal
✅ Fokus auf langfristige Perspektive (3–7 Jahre)
✅ Einstieg über Staffelkäufe, nicht 1x alles auf einmal
✅ Fokus auf langfristige Perspektive (3–7 Jahre)
Kurzantwort auf deine Frage
Soll man kaufen?
➡️ Ja – aber strukturiert, nicht blind.
➡️ Ja – aber strukturiert, nicht blind.
Und wann?
➡️ Über Korrekturen und gestaffelt, statt alles auf einmal zu investieren.
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Inflationsschutz - Jetzt Gold/Silber kaufen - LIeferung innerhalb EU
Inflationsschutz – wie schützen Sie Ihr Kapital vor der Inflation?
Das Thema Inflation beschäftigt nicht nur Großanleger und Investoren mit einem hohen Kapital. Die Inflation betrifft jeden Einzelnen von uns. Wenn Sie bereits bewusst in Ihre finanzielle Zukunft investieren oder gerade dabei sind, sich ein langfristiges Vermögen aufzubauen, ist das Thema Inflationsschutz für Sie relevant. Um den Inflationsschutz anzugehen, ist es wichtig zu verstehen, wie die Inflation funktioniert. Erfahren Sie alle Informationen rund um das Thema Inflation bei uns. Wir zeigen Ihnen darüber hinaus auf, wie Sie Edelmetalle für den individuellen Inflationsschutz richtig einsetzen.
Definition Inflation
Die Preisgestaltung für Waren und Dienstleistungen ist dynamisch. Das bedeutet, es kommt ständig zu Preisänderungen. Dabei können Produkte sowohl teurer als auch günstiger werden. Kommt es zu einem allgemeinen Preisanstieg für die meisten Produkte, ist von einer Inflation die Rede. Mit einem Kapital von 100 Euro kann man dann weniger erwerben als in der Vergangenheit – das Geld ist damit weniger Wert.
Welche Arten der Inflation gibt es?
Je nach Verlauf der Inflation wird die Geldentwertung anders benannt. In den Industrieländern, also auch im deutschsprachigen Raum, ist die sogenannte „schleichende Inflation“ besonders häufig anzutreffen. Auf ein Jahr bezogen liegt die Rate der Preissteigerung unter 5 %. Aus wirtschaftlicher Sicht ist diese Preisentwicklung positiv. Unter anderem erlaubt dieser geringe Inflationswert günstige Geldanleihen, was die Konsumbereitschaft erhöht. In der Regel geht mit der Inflation auch immer eine Gehaltssteigung einher. Womit das Vermögen der Bürger nicht aktiv minimiert wird. In Deutschland wird eine Inflationsrate von 2 % als Normalwert angesehen.
Sobald es in diesem Bereich zu einer Ungleichheit kommt, leidet das gesamte Wirtschaftssystem unter der Inflation. Steigen die Preise rasant schneller als die Löhne, wird das Bestandsvermögen eliminiert und der Aufbau von neuem Vermögen ist nahezu unmöglich. Der Konsum bricht ein und die Wirtschaft muss den Ausfall durch weitere Preiserhöhungen decken.
Gerät dieser Kreislauf innerhalb kürzester Zeit in eine Abwärtsspirale, spricht man von einer „Hyperinflation“. Dieser Vorgang hat das Potenzial, die gesamte Wirtschaft zum Stillstand zu bringen.
Was ist Deflation?
Die Deflation ist das Gegenteil der Inflation. Hier fallen die Preise für Konsumgüter oder Rohstoffe. Für die Wirtschaft bedeutet dies auf mehreren Ebenen finanzielle Einbußen. Zum einen verliert sie Einnahmen durch die Preissenkung, zum anderen neigen die Konsumenten dazu, große Investitionen aufzuschieben – in der Hoffnung auf einen tieferen Preis.
Wie wird die Inflation bemessen?
Die Inflation wird nach einem festgelegten Schema ermittelt. Es gibt einen Preisindex, der für rund 750 der verschiedenen Güter ermittelt wird. Diese Güter sind Teil des fiktiven Warenkorbs der „Durchschnittsfamilie“ des Landes. Womit sich der Warenkorb von Land zu Land unterscheidet. In der Regel wird der Preis für diesen Warenkorb ein Mal im Jahr ermittelt, um daraus die Inflationsrate bestimmen zu können.
Wen betrifft die Inflation?
Da es sich bei dem Warenkorb um einen Durchschnittswert handelt, ist nicht jeder gleich von den Folgen der Inflation betroffen. So hat eine Familie mit Kind ein anderes Kaufverhalten als eine alleinstehende Person. Jüngere Menschen kaufen andere Produkte als ältere Menschen und es gibt Unterschiede zwischen den Einkommensklassen.
Leitzins und Inflation
Der Staat ist in der Lage, durch die Anpassung des Leitzinses die Inflation aktiv zu regulieren. Ein niedriger Leitzins bedeutet, dass Banken sich höhere Geldsummen leihen. Die somit steigende Geldmenge im Land begünstigt die Inflationsrate. Bei einem steigenden Leitzins sinken die Anleihen von der Zentralbank und die Inflation wird ausgebremst.
Eine hohe Inflation belastet in erster Linie die Bürger der Mittelschicht. Das Einkommen wächst nicht proportional zum Inflationsgeschehen und die regelmäßigen Ausgaben steigen an – was viele unerwartet trifft und für finanzielle Engpässe sorgt.
Was verursacht die Inflation?
Die normale und vor allem gewünschte Inflation wird zu 100 % durch die Wirtschaft angetrieben. Dies kann auf verschiedenen Wegen passieren:
- Geldmengeninflation – es ist mehr Geld im Umlauf, aber das Güterangebot bleibt gleich.
- Nachfrageinflation – die Nachfrage für Güter steigt an bei einem gleichbleibenden Güterangebot.
- Angebotinflation – allgemeiner Preisanstieg für Güter.
Drastische Hyperinflationen werden zumeist durch politische oder gesellschaftliche Umstände ausgelöst. Nach dem Kriegsende 1945 kam es in Ungarn zur höchsten Inflationsrate aller Zeiten. In der Spitze lag der Preisanstieg bei 14,9 Billiarden %. Die zweithöchste Gesamt-Inflationsrate wurde zwischen 2006 und 2009 in Simbabwe verzeichnet. Im Maximum gab es hier kurzfristig sogar eine Inflationsrate von 500 Milliarden %. Dies resultierte in einer Abschaffung der landeseigenen Währung. Politische Unruhen waren der Auslöser für den wirtschaftlichen Zusammenbruch.
Was ist ein Inflationsschutz?
Der Inflationsschutz bezieht sich darauf, dass Anlageformen aller Art vor einem Wertverlust durch die Inflation sicher sind. Bargeld oder Kapital auf klassischen Konten ist in keiner Form geschützt. Sobald es zu einem Wertverlust kommt, ist das Kapital zur gleichen Höhe betroffen.
Um einen Inflationsschutz zu realisieren, werden also Anlageformen benötigt, die gar nicht oder nur in geringer Form durch den Geldwertverlust betroffen sind. An dieser Stelle sei gesagt, dass es keinen 100%igen Inflationsschutz gibt. Aber es gibt Wege, das Kapital so weit wie möglich abzusichern.
Wie kann ich mich vor der Inflation schützen?
Das Thema Inflationsschutz ist immer langfristig zu betrachten. Das gilt für ein Anlagekapital jeder Höhe. Das bedeutet, es spielt keine Rolle, wenn der Wert des Kapitals zwischenzeitlich sinkt, solange er auf lange Sicht eine Wertsteigerung sichert, die auch die Inflation ausgleicht.
Es gibt dafür generell zwei Arten von Inflationsschutz. Zum einen gibt es Anlageformen, die den Wertunterschied durch eine steigende Preisentwicklung langfristig abfangen – Edelmetalle aller Art sind dafür gut geeignet. Zum anderen gibt es Anlageformen, die durch die Inflation selber einen Wertanstieg sichern und somit den Geldwertverlust im Sachwert ausgleichen – Immobilien als Kapitalanlage sind dafür die richtige Wahl.
Kunst, Schmuck und Sammelobjekte als Inflationsschutz
Gemälde oder wertvolle Sammlermünzen sind generell eine sichere Investition, die einen gewissen Inflationsschutz genießt. Allerdings eignen sich solche Gegenstände nur bedingt, um im Ernstfall die Nachteile der Inflation zu umgehen. Wem das notwendige Wissen fehlt, dem fällt es schwer, etwa ein Gemälde schnell und zum richtigen Preis zu verkaufen. Ähnliches gilt für Schmuck und viele andere Luxusartikel. Kleine Investitionen wie etwa in Sammlermünzen können hingegen die richtige Wahl sein. Denn Münzsammlungen lassen sich Stück für Stück abverkaufen und es ist möglich, im Ernstfall schnell einen Käufer zu finden.
Wie gut ist Gold als Inflationsschutz?
Gold ist als ein idealer Inflationsschutz bekannt. Dabei stimmt dies in der Grunddefinition nur bedingt. Denn eine Investition für den Inflationsschutz sollte zu Zeiten von hoher Inflation an Wert gewinnen, um diese auszugleichen. Das ist bei Gold nicht der Fall. Das Edelmetall neigt sogar dazu, in Inflationszeiten eine absolut unabhängige Preisgestaltung zu zeigen.
Bedeutet dies also, Gold ist kein guter Inflationsschutz? Ganz und gar nicht! Das Edelmetall kann mit seiner erstklassigen Langzeitentwicklung überzeugen. Unabhängig vom Inflationsgeschehen im Land bleibt Gold auf einem hohen Preisniveau, da es sich um eine international gehandelte Ware handelt. Es lässt sich Bedarf auf dem globalen Markt abverkaufen. Gold ist daher ein wichtiger Eckpfeiler für inflationssichere Anlage-Portfolios.
Eignen sich Aktien als Inflationsschutz?
Per Definition handelt es sich bei Aktien um einen Sachwert. Da die Inflation den Geldwert betrifft, sind sie nicht im vollen Umfang von einem Geldwertverlust betroffen. Dennoch kann es zu indirekten Wertverlusten kommen. Der Aktienmarkt reagiert auf das Inflationsgeschehnis. Ein gemischtes Portfolio aus nationalen und internationalen Aktien ist hier die Grundlage für den Erfolg. Generell sollten Aktien eine Rendite von mindestens 2 % bieten, um die normale Inflationsrate auszugleichen.
Was sind inflationsgeschützte Anleihen?
Der Aktienmarkt bietet die Option, inflationsgeschützte Anleihen zu kaufen. Hier wird die Rückzahlung direkt an das Inflationsgeschehen geknüpft. Bei einer steigenden Inflationsrate wird der Zinssatz angehoben und umgekehrt gesenkt. Solche inflationsindexierten Anleihen bieten jedoch geringere Renditen und bergen nicht selten versteckte Kosten wie Bearbeitungsgebühren – hier sollten unerfahrene Anleger aufpassen.
Eignen sich Immobilien als Inflationsschutz?
Immobilien in Eigennutzung bieten keine besonderen Vorteile im Rahmen des Inflationsschutzes. Denn die Kosten für die Immobilie steigen im Rahmen der Inflation und müssen weiterhin gedeckt werden. Anders verhält es sich bei Immobilien als Kapitalanlage. Die Preise für Immobilien steigen im Rahmen einer hohen Inflation. Werden die Immobilien während der Hochpreisphase verkauft, kann man eine gute Rendite erzielen und die Inflation umgehen.
Geld auf Sparbüchern bietet keine Inflationsschutz!
Zu Niedrigzinsphasen ist es nicht von Vorteil, Geld auf Sparbüchern zu lagern. Im Falle einer hohen Inflationsrate greift der Geldwertverlust 1 zu 1. Eine Alternative ist die Nutzung von Tages- oder Festgeldkonten. Bankeinlagen sind keinen Kursschwankungen unterworfen. So kann man mit den kurzfristigen Anlagen schnell von steigenden Zinsen profitieren.
Fazit – die richtige Mischung ist wichtig
Es gibt nicht eine Anlageoption, die einen absoluten Inflationsschutz bietet. Wir raten Ihnen, ein umfassend aufgestelltes Portfolio zu nutzen. Ein guter Mix aus Immobilien – auch in der Form von Aktienanteilen – klassischen Anleihen an der Börse und Edelmetallen wie Sammlerstücken ist der beste Weg, um auf mögliche Turbulenzen am Kapitalmarkt vorbereitet zu sein. Bei einer jährlichen Wertsteigerung von 2 % des Anlagekapitals ist die Inflation in jedem Fall abgefangen.
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Inflationsschutz - Jetzt Gold/Silber kaufen - LIeferung innerhalb EU
Autor: Tom Weyermann
Quelle: eurokerdos.cyprustimes