Zelensky threatens Orbán with his soldiers. Hungary's government has reacted with sharp criticism to the Ukrainian president's statements.
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Drohung gegen Orbán und beschlagnahmter Geldtransport: Neuer Streit zwischen Ungarn und der Ukraine
Die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Ungarn und der Ukraine haben eine neue Eskalationsstufe erreicht. Auslöser sind eine umstrittene Aussage des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie ein spektakulärer Vorfall in Ungarn, bei dem Behörden einen Geld- und Goldtransport mit ukrainischen Begleitpersonen gestoppt haben.
Selenskyj sorgt mit Aussage über „ukrainische Soldaten“ für Empörung
Zunächst sorgte eine Aussage Selenskyjs in Richtung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán für heftige Reaktionen in Budapest. In einem politischen Streit um die Haltung Ungarns gegenüber der Ukraine und EU-Hilfen soll Selenskyj laut mehreren Medien erklärt haben, man könne Orbáns Adresse auch „seinen Jungs“ geben, damit diese mit ihm „in ihrer Sprache sprechen“.
Im Wortlaut:
„Wenn Orbán nicht versteht, was auf dem Spiel steht, können wir auch unseren Jungs seine Adresse geben, damit sie mit ihm in ihrer Sprache sprechen.“
Ungarns Regierung reagierte darauf scharf und bezeichnete die Aussage als inakzeptabel. Beobachter werteten die Formulierung als deutliche Drohung gegenüber dem ungarischen Regierungschef. Die Äußerung fiel in einem ohnehin angespannten politischen Umfeld, da Budapest in der Vergangenheit mehrfach Entscheidungen der Europäischen Union zur Ukraine kritisch begleitet oder blockiert hatte.
Ungarische Behörden stoppen Geld- und Goldtransport
Parallel zu diesem politischen Streit kam es zu einem Vorfall, der die Beziehungen zusätzlich belastet. Ungarische Behörden stoppten einen Transport mit erheblichen Geldsummen und Gold, der von ukrainischen Staatsbürgern begleitet wurde.
Nach Angaben der ungarischen Behörden wurden dabei rund 40 Millionen US-Dollar, etwa 35 Millionen Euro Bargeld sowie mehrere Kilogramm Gold sichergestellt. Insgesamt sieben ukrainische Begleitpersonen wurden vorübergehend festgenommen.
Die Ermittler prüfen derzeit den Verdacht auf Geldwäsche, Schwarzgeld oder eine mögliche Verschleierung von Finanzströmen. Die sichergestellten Vermögenswerte werden derzeit von den Behörden untersucht.
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Ukraine spricht von legalem Banktransfer
Offizielle Stellen in Kiew weisen die Vorwürfe jedoch zurück. Nach ukrainischer Darstellung habe es sich um einen legalen Banktransport gehandelt, der aufgrund eingeschränkter Flugverbindungen über den Landweg durchgeführt worden sei. Der Transport sei Teil normaler Finanztransaktionen zwischen Banken gewesen.
Die ungarischen Behörden sehen dies bislang anders und prüfen weiterhin die Herkunft der Gelder sowie den Zweck des Transports.
Politische Spannungen nehmen weiter zu
Der Vorfall verschärft die ohnehin komplizierten Beziehungen zwischen Ungarn und der Ukraine. Budapest hatte in der Vergangenheit mehrfach Vorbehalte gegenüber weiteren EU-Hilfspaketen für die Ukraine geäußert und sich kritisch zur militärischen Unterstützung des Landes positioniert.
Analysten gehen davon aus, dass sowohl die umstrittene Aussage Selenskyjs als auch die Beschlagnahmung des Geldtransports die diplomatischen Spannungen zwischen beiden Ländern weiter verstärken könnten.
Während die Ermittlungen in Ungarn noch laufen, bleibt offen, ob sich der Vorfall als illegaler Finanztransport oder als missverstandene Banktransaktion herausstellen wird. Klar ist jedoch bereits jetzt: Der Zwischenfall hat eine neue politische Kontroverse zwischen Budapest und Kiew ausgelöst.
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Autor: MFRadio.de - Redaktion
Quellen: Nachrichtenquellen zum Vorfall
Nachrichtenquellen zum Vorfall
1. ZDF heute
- Bericht über die Eskalation zwischen Ungarn und Ukraine und die Drohung Selenskyjs nach der Sicherstellung des Geldtransportes.
2. n-tv
- Artikel: „Selenskyj droht Orbán mit Soldaten – Ungarn reagiert“.
- Hintergrund: Streit über Pipeline, EU-Hilfen und den gestoppten Geldtransport.
3. Handelsblatt / Tagesspiegel
- Bericht über die Festnahme ukrainischer Begleitpersonen und den Konflikt zwischen beiden Regierungen.
4. Associated Press / internationale Agenturen
- Ungarn stoppt zwei gepanzerte Fahrzeuge und stellt rund 40 Mio. Dollar, 35 Mio. Euro und etwa 9 kg Gold sicher.