Bavaria: Söder calls for longer working hours - open questions about the burden on the system


Bavaria: Söder calls for longer working hours - open questions about the burden on the system

Angesichts wachsender Finanzprobleme bei Rente und Gesundheitsversorgung spricht sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder für eine Ausweitung der Lebensarbeitszeit in Deutschland aus. Der CSU-Vorsitzende hält es für unumgänglich, dass die arbeitende Bevölkerung künftig mehr leistet – sowohl über die Woche als auch über das gesamte Berufsleben hinweg.

Während die Bundesregierung eine Expertenkommission eingesetzt hat, die bis Mitte des Jahres Vorschläge zur Stabilisierung des Rentensystems vorlegen soll, macht Söder in der Bild am Sonntag deutlich: Ohne mehr Arbeitsleistung sei die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme nicht dauerhaft tragfähig.

Mehr Arbeit als Antwort auf den demografischen Wandel?
Söder begründet seine Forderung mit der demografischen Entwicklung: Immer mehr ältere Menschen stehen immer weniger Erwerbstätigen gegenüber. Dieses Ungleichgewicht lasse sich nach seiner Auffassung nur durch eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit ausgleichen. Dafür seien strukturelle Änderungen und gesetzliche Anpassungen notwendig.

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Gleichzeitig wirft diese Argumentation eine zentrale Frage auf: Warum sollen vor allem jene, die bereits arbeiten und das System finanzieren, noch länger leisten – während gleichzeitig immer mehr Menschen aus aller Welt nach Deutschland kommen, ohne unmittelbar in den Arbeitsmarkt integriert zu werden, sondern zunächst von Bürgergeld und Sozialleistungen leben?

Lebensarbeitszeitkonten nach Schweizer Vorbild
Als möglichen Ansatz nennt Söder sogenannte Lebensarbeitszeitkonten. Wer etwa pro Woche mehr arbeitet, könne an anderer Stelle früher aus dem Berufsleben ausscheiden. Er verweist dabei auf die Schweiz, wo längere Arbeitszeiten gesellschaftlich akzeptierter seien.

Fakt ist jedoch: Sowohl in Deutschland als auch EU-weit ist die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in den letzten Jahren gesunken – obwohl die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt gestiegen ist. Ob dieses Modell allein ausreicht, um die wachsenden Belastungen zu schultern, bleibt offen.
Kritik am Krankenstand – Karenztage im Gespräch

Auch im Gesundheitswesen sieht Söder Einsparpotenzial. Seiner Ansicht nach werde in Deutschland zu schnell und zu häufig krankgeschrieben. Er bringt daher sogenannte Karenztage ins Spiel, bei denen die Lohnfortzahlung nicht mehr ab dem ersten Krankheitstag greift. Denkbar sei zudem eine frühere Pflicht zur Krankschreibung oder Teil-Krankschreibungen nach skandinavischem Vorbild.

Doch auch hier stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit: Sollten Leistungsträger weiter unter Druck gesetzt werden, während andere dauerhaft außerhalb des Arbeitsmarktes bleiben – oder wäre eine konsequentere Arbeitsmarktintegration und Überprüfung von Sozialleistungen der gerechtere Ansatz?

Eine Debatte mit Schieflage
Söders Vorstoß stößt eine notwendige Debatte an, lässt jedoch zentrale Aspekte außen vor. Die Frage, wie lange Menschen arbeiten sollen, ist eng verknüpft mit der Frage, wer überhaupt arbeitet – und wer nicht. Ohne eine ehrliche Diskussion über Migration, Sozialleistungen und Leistungsprinzip droht die Belastung erneut einseitig verteilt zu werden.
Ob längere Arbeitszeiten tatsächlich die richtige Antwort sind oder lediglich Symptome kaschieren, bleibt offen. Klar ist jedoch: Das System steht unter Druck – und einfache Lösungen gibt es nicht.

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Meinung der Redaktion: Wer zahlt – und wer nicht?

Könnte es nicht genau daran liegen, dass das deutsche Sozial- und Rentensystem zunehmend unter Druck gerät? An einer Zuwanderung in ein bereits überlastetes Sozialsystem, die in diesem Ausmaß rein rechnerisch kaum folgenlos bleiben kann?

Fakt ist: Deutschland hat zwischen 2016 und Ende 2025 eine der stärksten Zuwanderungsphasen seiner Geschichte erlebt. Über 15 Millionen Menschen sind in diesem Zeitraum brutto aus dem Ausland zugezogen. Getrieben wurde diese Entwicklung vor allem durch Fluchtmigration – insbesondere aus Syrien, Afghanistan und der Ukraine –, durch EU-Binnenmigration sowie durch umfangreichen Familiennachzug.

Das ist keine ideologische Bewertung, sondern eine mathematische Realität:
Wenn Millionen zusätzlicher Menschen in ein System eintreten, das überwiegend umlagefinanziert ist, dann entscheidet am Ende nicht die Moral, sondern die Quote der Einzahler zu Leistungsempfängern.

Und genau hier beginnt das Problem.

Während Politik und Regierung darüber diskutieren, ob die arbeitende Bevölkerung länger arbeiten, seltener krank sein und mehr leisten muss, wird eine andere Frage auffällig selten gestellt:
Wie viele der Zugewanderten zahlen tatsächlich dauerhaft und substantiell in dieses System ein?

Gleichzeitig fließen Milliardenbeträge in internationale Programme, Entwicklungshilfen, Sonderfonds und globale Projekte – während in Deutschland selbst Infrastruktur verfällt, Kommunen überfordert sind, Wohnungen fehlen, Schulen marode werden und das Gesundheitssystem ächzt. Für viele Bürger fühlt sich das an, als würde außen verteilt, während innen gespart wird.

Das Ergebnis ist eine wachsende Schieflage:
- Diejenigen, die arbeiten, sollen noch mehr leisten.
- Diejenigen, die nicht arbeiten, bleiben oft jahrelang im Leistungsbezug.
- Und die Politik weicht der Kernfrage aus.

Die Redaktion meint:
Solange Zuwanderung nicht konsequent an Arbeitsmarktintegration, Qualifikation und Eigenverantwortung gekoppelt wird, verschärft sie die Probleme, die sie angeblich lösen soll. Wer über längere Lebensarbeitszeiten spricht, muss auch ehrlich darüber reden, wer dieses System trägt – und wer es belastet.

Alles andere ist Augenwischerei.


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Autor: Redaktion / News / Tom Weyerman
Quelle: dpa
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